19. Juli 2025 in World
Kirchheimer Dorffest 2025
Das Dorffest 2025 – ein voller Erfolg für unsUnser Auftritt beim Dorffest …
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Nie zuvor hatte ein neuer BMW so viel Überraschung und Bewunderung ausgelöst wie der im September 1986 vorgestellte 7er der Baureihe E32.
Insbesondere sorgte die Vorstellung des Zwölfzylinder-Motors für gehöriges Aufsehen, denn so etwas hatte es für eine deutsche Limousine der exklusiven Oberklasse seit über 50 Jahren nicht mehr gegeben (zuletzt der Maybach Zeppelin in den 1930ern).
Pläne bestanden bei BMW dafür schon lange Zeit, aber man hatte sie immer wieder verworfen, so dass man bei Daimler schon nicht mehr mit deren Realisierung rechnete und nun dem V12 im neuen 7er-BMW nichts entgegenzusetzen hatte. So kam es, dass das Münchener Wunderauto vorbehaltlos der oberen Extraklasse zugeordnet wurde. Tatsächlich brachte es BMW fertig, auf dem deutschen Markt die S-Klasse von ihrer Führungsposition zeitweise zu verdrängen.
Die Serienproduktion des V12 begann erst Ende August 1987, nachdem Reifen für einen derart schnellen und schweren Wagen fertig entwickelt worden waren.
Technisch gesehen ist der V12 ein Doppel-6-Zylinder, mit zwei unabhängig arbeitenden 6 Zylinder-Bänken (jeweils eigene Benzinpumpe, -leitung, Ringleitung, Regelventil, Luftfilter, Luftmassenmesser, Drosselklappe, Verteiler, Motronic, Katalysatoren).
Von den Sechszylindern unterscheidet sich der Zwölfender vorn durch die breitere „Niere“ und hinten durch die beiden rechteckigen Auspuffenden.
Von Anfang an gab es alternativ die im Fondraum um 11,4cm verlängerten L-Versionen mit besonders reichhaltiger Serien-Ausstattung.
Im Mai 1992 brachte BMW für die 7er-Reihe zwei völlig neue V8-Motoren heraus. Diese Fahrzeuge verfügten ebenfalls über die „breite Niere“, wobei nur der V12 über verchromte Streben in der Niere verfügte.
Im September 2016 wurden die ersten BMW 7er der Baureihe E32 zum Oldtimer.
Dieser BMW
…ist BJ 05/93 und präsentiert sich in rostfreiem Originalzustand.
Als 750iL (Langversion) ist im Fondbereich deutlich mehr Platz für die Passagiere. Die gute Verarbeitung ist in jedem Detail sichtbar und sowohl das Fahren, als auch das Gefahrenwerden erweisen sich in jedem Augenblick als seidenweiches Dahingleiten im Traum des automobilen Luxus der 90er Jahre.
Bis zur Vorstellung des BMW 850 CSi (der 381 PS-Version des BMW 850i/Ci) auf dem Pariser Salon im Oktober 1992 war der BMW 750iL das „teuerste Pferd im Stall“ aus dem Hause BMW.
Dieser BMW 750iL repräsentierte mit einem Listen-Neupreis von 165.603 DM im April 1993 den Gegenwert eines Einfamilienhauses.
Auch die Motorwerte dieses BMW’s sind beeindruckend. Eine 5,0 Liter-V12-Maschine mit 24 Ventilen treibt den Wagen mit 300 PS in 8,0 sec. von 0 auf 100km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei gedrosselten 250 km/h, sonst wären es 272km/h (nicht umsonst heißt BMW „… Motoren Werke“).
Serie beim „iL“:
Extras:
Dieser Wagen kann gemietet werden:
Klassiker-Pate
Dirk Baum, Dipl.-Ing.,
Klassiker-pate@t-online.de, +49-175-22 12 896