12. Dezember 2025 in World
Unser Nikolausfeier 2025
In gemütlicher Runde haben sich unsere Oldtimerfreunde zur diesjährigen Nikolausfeier getroffen. Bei …
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Der FIAT Panda wurde in seiner ersten Baureihe von Frühjahr 1980 bis Herbst 2003 über vier Millionen Mal gebaut.
Er zählt damit zu den erfolgreichsten Modellen der Marke FIAT.
Das von seinem Designer Giorgio Giugiaro gestaltete und als „Haushaltsgerät auf Rädern“ charakterisierte Auto fiel durch seine kantige, glattflächige Form auf – auch die Fensterscheiben waren plan. Wegen der einfach herzustellenden Karosserie und der spartanischen Innenausstattung, zum Beispiel erinnerten die Sitze aus bespannten Stahlrohrrahmen (erste Baureihe und spätere Basismodelle) an Campingmöbel, konnte der Panda zu geringen Kosten produziert und preisgünstig angeboten werden (unter 10.000 DM).
Bei den Fahrzeugen der ersten Serie konnte man die Kopfstützen vorne herausnehmen und hatte ein Doppelbett.
Mit seiner minimalistischen, funktional orientierten Konzeption steht der Panda in der Tradition von Citroën 2CV und Renault 4.
Wie diese war er nicht nur ein „Volkswagen“, sondern sein Besitz galt vielen, die auf Statussymbole keinen Wert legten oder sie ablehnten, als Ausdruck einer nonkonformistischen und konsumkritischen Lebenshaltung.
Das betonte auch eine sehr populäre Panda-Werbekampagne in Deutschland („Fiat Panda – die tolle Kiste“, Agentur Leo Burnett), die Alltagstauglichkeit, Ökonomie und Ökologie in den Vordergrund stellte.
„Weniger Auto geht nicht, aber es ist alles da, was man braucht!!!“
Im Januar 1986 wurde der Panda („Mk2“) mit dem neuen FIRE-Motor ausgestattet und dabei einer Modellpflege unterzogen.
Ab 1986 baute Fiat den Panda mit den neu entwickelten „FIRE-Motoren“ (für: Fully Integrated Robotized Engine). Diese wurden von Robotern bearbeitet und montiert. Sie haben weniger bewegte Teile als der ältere OHV-Motor, eine zahnriemengetriebene obenliegende Nockenwelle und eine fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Die starre Hinterachse wurde nicht mehr durch Blattfedern, sondern mit Schraubenfedern gefedert und an Längslenkern und einem Gummilager am Achsrohr geführt. Das Rohr war dazu nach vorn gekröpft (Omega-Achse).
Zur Gemischaufbereitung verwendete Fiat zuerst ausschließlich Weber-Einfachvergaser,
ab Einführung des Katalysators wurden Einspritzanlagen mit einer zentralen Einspritzdüse eingebaut,
ab 1987 die Bosch-Mono-Jetronic,
ab 1992 eine Weber SPI (Single Point Injection)
und ab 2000 eine MPI (Multi Point Injection).
Ende 1996 nahm Fiat den Panda von den europäischen Märkten (außer in der Heimat), was auf die verschärften Abgasnormen und Sicherheitsvorschriften zurückgeführt wurde.
Dieser Wagen kann gemietet werden:
Klassiker-Pate
Dirk Baum, Dipl.-Ing.,
Klassiker-pate@t-online.de, +49-175-22 12 896