12. Dezember 2025 in World
Unser Nikolausfeier 2025
In gemütlicher Runde haben sich unsere Oldtimerfreunde zur diesjährigen Nikolausfeier getroffen. Bei …
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Sieben Jahre, nachdem der 2+2-Sitzer „Ferrari 308 GT4“ mit Bertone-Karosserie gestartet war, kam 1980 der von Pininfarina entworfene Ferrari Mondial 8. Wieder atmeten die Traditionalisten auf, die den Bertone nie akzeptiert hatten und meinten, Ferrari-Karosserien sollten nur von Pininfarina entworfen werden.
Strukturell basierte der Mondial 8 auf dem Zweisitzer Ferrari 308 GTB (Coupé), war jedoch ein 2+2-Sitzer wie der 308 GT4, allerdings mit mehr Raum. Der Name Mondial (Welt) war eine Reminiszenz an einen Ferrari-Rennwagen der 50er-Jahre. Um mehr Platz im Innenraum zu schaffen, wurde der Radstand um zehn cm verlängert, außerdem war das Auto breiter als seine Vorgänger.
In dem mit Leder ausgeschlagenen Innenraum des Mondial finden sich so traditionelle Eigenheiten wie die großen analogen Rundinstrumente und der lange, verchromte Schaltknüppel in der ebenso verchromten offenen H-Kulisse.
Mondial bedeutet Welt, und für den Weltmarkt bekam der Mondial einen Motor mit Kraftstoffeinspritzung, der den Regelungen bezüglich des Schadstoffausstoßes in wirklich jedem Land genügte. Neben der Einspritzung (Bosch K-Jetronic) besaß der quer vor der Hinterachse eingebaute V8 vier Nockenwellen.
Die erste Serie (1980-1982) leistete als „Mondial 8“ analog zum 308 GTB/Si zunächst 157 kW (214 PS). Hiervon wurden 709 Stück produziert.
Der Mondial profitierte, genau wie seine Schwestermodelle 308 GTBi (Coupé) und 308 GTSi (Targa-Dach, bekannt aus der TV-Serie „Magnum“), von der Einführung der Vierventiltechnik (Quattrovalvole) im Jahr 1982 mit nun 176 kW (240 PS) (1.144 Stück).
Das Cabriolet des Mondial erschien erstmals 1984 als Mondial QV Cabriolet (629 Stück).
Als der 308 GTB/S QV zum 328 GTB/S auf- und umgerüstet wurde, zog der Mondial nach und bekam neben optischen Änderungen an den Stoßfängern auch den größeren Motor mit 3,2 Litern Hubraum, der bei 7.000 1/min eine Leistung von 198 kW (270 PS) lieferte. Diese Modelle wurden von 1985 bis Ende 1988 als Coupé (987 Stück) und als Cabriolet (810 Stück) gebaut.
Ab 1989 wurde der Motor abermals vergrößert (3,4 Liter, 221 kW / 300 PS) und nun längs eingebaut. Das Modell hieß nun Mondial t.
Dieser Cavallino
…wurde in der Schweiz ausgeliefert. Bei der Außenfarbe „Blu sera met.“ handelt es sich um eine Schweizer Sonder-Serie, die das typische Schweizer Understatement repräsentiert.
Mit 19 Jahren wurde der Wagen von einem Händler am Bodensee nach Deutschland importiert, der ihn ein Jahr selbst fuhr, bevor er ihn an einen Banker aus dem Raum Günzburg verkaufte. Dieser hielt den Wagen 8 Jahre in seiner Klassiker-Sammlung. Da die betrauten Werkstätten dieses Sammlers mit der Wartung überfordert waren, wurde das Cavallino 2014 an einen technisch versierten Ingenieur verkauft, der mit Original-Werkstatt-Handbüchern, Schaltplänen und Teilekatalogen den Wartungsstau behob, einige elektrische Mängel (Zentralverriegelung, elektr. Antenne, Drehzahlmesser, Nebellicht-Schalter, Lichthupe, elektr. Fensterheber) und diverse Wartungsfehler behob und nahezu den Neuzustand wieder herstellte.
Im Mai 2016 wurde das Cavallino rampante zum Cavallino d’Epoca, d. h. hat nun ein H-Kennzeichen.
Technische Daten:
Farbe: Blu sera met. (Nachblau-Metallic)
Motor: 8-Zylinder-90°-V-Mittel-Motor, quer eingebaut
Ventile: DOHC, Antrieb über 2 Zahnriemen, 4 Ventile pro Zylinder (32 Ventile)
Verdichtung: 9,8 : 1
Gemisch: Bosch K-Jetronic
Leistung/min: 198 kW (270 PS) bei 7.000/min
Vmax: 250 km/h
Sitzplätze: 2+2 (aufgrund der niedrigen Sitzposition, weht es auf den Rücksitzen selbst offen bei 180 km/h kaum)
Besonderes: nur 810 Stück gebaut
Dieser Wagen kann für Special-Events oder Foto-Shootings und mit Fahrer (4 Sitze) gemietet werden.
Sprechen Sie uns an und planen Sie Ihren „Ausritt im offenen Cavallino“.
Hierzu haben wir schöne Touren durch das Mangfalltal ausgearbeitet, die einen Zwischenstopp in einem Biergarten oder Restaurant (Gasthof zur Schönen Aussicht in Kleinhöhenrain, Wirtshaus zum Schaukelpferd in Ginsham, Bräustüberl Maxlrain, Schlossgaststätte Falkenberg in Moosach, Haflhof in Münster, Brauereigasthof in Aying, Aschbacher Hof in Aschbach etc.) mit herrlichem Ausblick beinhalten.
Klassiker-Pate
Dirk Baum, Dipl.-Ing.,
Klassiker-pate@t-online.de, +49-175-22 12 896